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Livestream planen: Leitung, Plattform und Backup für dein Firmenevent

Mitarbeiter in der Live-Regie überwacht mehrere Kamerabilder und steuert die Bildmischung für einen Eventfilm und Livestream in München.

Die Technik steht, die Bühne ist gebaut, der Vorstand hat zugesagt — und zehn Minuten vor Beginn fällt die Übertragung aus, weil das Gäste-WLAN den Upload nicht trägt. Wer einen Livestream planen will, entscheidet die Qualität der Übertragung nicht am Sendetag, sondern zwei bis drei Wochen vorher: bei der Leitung, der Plattform und dem Plan für den Fall, dass etwas ausfällt.

Dieser Beitrag geht die Entscheidungen in der Reihenfolge durch, in der sie fällig sind — und benennt, welche davon beim Unternehmen liegen und welche beim Produktionsteam.

Kurz gesagt

  • Die Leitung ist der Flaschenhals. Ein eigener, verkabelter Upload mit garantierter Bandbreite, nicht das Gäste-WLAN.
  • Drei Pakete: 4 Stunden (899 €), 8 Stunden (1.699 €), 2 × 8 Stunden (3.299 €) — netto, jeweils zzgl. 19 % MwSt. Jede weitere Stunde 249 € netto.
  • Enthalten sind Filmteam und Equipment, Ton mit Ansteckmikrofon, Tonangel und Recorder, Licht, die Live-Übertragung in 1080p bei 50 Bildern pro Sekunde, Hybrid-Konferenz mit Zoom-Integration, Teleprompter sowie 4K-Schnitt und Effekte.
  • Parallel wird in 4K aufgezeichnet — der Stream ist nicht die einzige Fassung.
  • Plattform früh festlegen: öffentlich, geschlossen oder hybrid sind drei verschiedene Produktionen.
  • Zwei Rechtsfragen vorher klären: Musik im Stream braucht eine Lizenz, Menschen im Bild brauchen eine Einwilligung.
  • Lieferung der Aufzeichnung oder eines Highlight-Films: in der Regel 5–10 Werktage nach dem Event.

Zuerst die Frage: Livestream, Aufzeichnung — oder beides?

Beides ist nicht dasselbe, und die Leistungsseite trennt es sauber:

LivestreamEventfilm
Echtzeit-Übertragungnachträgliche Aufzeichnung
Interaktion mit dem PublikumFokus auf Highlights
Live-RegiePostproduktion
hybride Teilnahme und Remote-Gästereale Veranstaltung vor Ort

Praktisch heißt das: Ein Livestream kostet mehr Vorbereitung und weniger Nachbereitung, ein Eventfilm umgekehrt. Wenn deine Zielgruppe die Veranstaltung zeitgleich erleben soll — weil abgestimmt, gefragt oder entschieden wird — brauchst du den Stream. Wenn es um Außendarstellung geht, reicht der Film.

Der häufigste Fall ist die Kombination: live übertragen und parallel in 4K aufzeichnen, danach eine Zusammenfassung schneiden. Die Leistungsseite nennt das ausdrücklich als Standardweg; die Planung des Drehs selbst steht im Beitrag Eventfilm für Firmenveranstaltungen.

Zwei Preiswege, die man nicht verwechseln sollte:

Welcher Weg für dich gilt, hängt davon ab, was die Hauptleistung ist. Frag es in der Anfrage konkret ab, statt aus einer der beiden Zahlen zu rechnen.

Die Leitung entscheidet über alles andere

Das ist der Punkt, an dem Streams scheitern, und der einzige, den das Produktionsteam nicht allein lösen kann. Du brauchst vom Veranstaltungsort drei Angaben, schriftlich:

  1. Garantierte Upload-Bandbreite, nicht die „bis zu“-Angabe des Tarifs.
  2. Ein verkabelter Anschluss am Regieplatz. WLAN ist für die Senderichtung keine Grundlage — es teilt sich die Luft mit jedem Gästegerät im Raum.
  3. Wer im Haus den Zugang freischaltet und ob Firewall-Regeln oder ein Proxy im Weg stehen.

Welche Bandbreite nötig ist, hängt an Auflösung und Bildrate. YouTube veröffentlicht dazu konkrete Werte: Für 1080p bei 60 Bildern pro Sekunde mit H.264 nennt der Hilfeartikel eine Mindestbitrate von 6 Mbit/s und eine empfohlene Einstellung von 17 Mbit/s; mit den neueren Codecs AV1 oder H.265 sind es 4 bzw. 12 Mbit/s (YouTube-Hilfe: Live-Encoder-Einstellungen, Bitraten und Auflösungen, abgerufen 27.10.2026).

Tabelle mit YouTube-Richtwerten für die Upload-Bitrate: 1080p bei 60 fps braucht mit H.264 mindestens 6 und empfohlen 17 Mbit/s, mit AV1/H.265 empfohlen 12 Mbit/s
Richtwerte von YouTube für die Upload-Bitrate, nach Codec und Auflösung. Abgerufen am 27.10.2026.

Das ist die Bitrate des Streams — nicht die Bandbreite, die du bestellen solltest. Plane deutlich darüber: Der Stream ist nicht der einzige Verkehr auf der Leitung, und eine Leitung, die am Anschlag läuft, verliert Pakete, sobald jemand im Haus eine große Datei hochlädt. Als Daumenregel: die empfohlene Bitrate plus mindestens das Doppelte an Reserve, und den Upload für den Stream so weit wie möglich vom übrigen Netzverkehr trennen.

Zweiter Weg, wenn das Haus nicht liefert: eine Mobilfunkanbindung mit mehreren Verbindungen parallel. Sprich das in der Anfrage an — es ist eine Planungsentscheidung mit eigener Technik, keine Kleinigkeit für den Sendetag.

Plattform wählen: öffentlich, geschlossen oder hybrid

Die Leistungsseite nennt als Zielplattformen YouTube, Vimeo, Zoom, Microsoft Teams, Facebook, LinkedIn und Twitch sowie eigene Streaming-Lösungen und Hybrid-Konferenzen. Für dich zerfällt die Auswahl in drei Fälle:

Öffentlich. YouTube, LinkedIn, Facebook, Twitch. Reichweite, einfache Einbindung auf der eigenen Website, keine Zugangshürde. Geeignet für Produktvorstellungen und alles, was ohnehin nach außen geht. Nicht geeignet, sobald Zahlen, Strategie oder Personalthemen vorkommen.

Geschlossen. Eigene Streaming-Lösung oder passwortgeschützte Einbindung, etwa im Intranet. Geeignet für Quartalszahlen, Townhalls, interne Jubiläen. Kläre vorher, wie die Zugangsdaten verteilt werden — und dass sie nicht in einer Rundmail stehen, die weitergeleitet wird.

Hybrid. Zoom oder Microsoft Teams, mit Rednern und Gästen gleichzeitig vor Ort und remote. Die Leistungsseite führt Hybrid-Konferenz und Zoom-Integration als Paketbestandteil. Das ist der aufwendigste Fall, weil zwei Publika gleichzeitig bedient werden müssen — dazu unten mehr.

Entscheide das zuerst, nicht zuletzt. Die Plattform bestimmt Seitenverhältnis, Zugangsverwaltung, Kapitelmarken, Untertitel und die Frage, ob die Aufzeichnung automatisch liegen bleibt oder gelöscht wird.

Wie viele Zuschauer sitzen im eigenen Haus?

Diese Frage wird fast immer vergessen, und sie kann einen technisch einwandfreien Stream zu Fall bringen. Wenn 200 Mitarbeitende an einem Standort zusehen, laden 200 Endgeräte denselben Stream herunter — über dieselbe Leitung, über die andere arbeiten.

Microsoft nennt dafür eine konkrete Größenordnung: Ohne ein Enterprise Content Delivery Network (eCDN) lässt sich der Bandbreitenbedarf je Standort auf etwa 2 Mbit/s pro Zuschauer schätzen, bei 1080p auf 3 Mbit/s; für Standorte mit vielen Teilnehmenden empfiehlt Microsoft ausdrücklich eine eCDN-Lösung (Microsoft Learn: Netzwerk auf Teams vorbereiten, abgerufen 27.10.2026).

Drei Maßnahmen, die ohne eCDN helfen:

  • Gemeinsam schauen. Ein Stream in einen Besprechungsraum mit Großbildschirm statt dreißig Einzelabrufe.
  • Auflösung begrenzen für interne Zuschauer, wenn die Plattform es erlaubt.
  • Den Sendepfad vom Empfangspfad trennen. Die Leitung, über die du sendest, sollte nicht die sein, über die die Belegschaft zusieht.

Livestream planen: der Zeitplan bis zum Sendetag

ZeitpunktWerWas
3–4 Wochen vorherUnternehmenZiel, Zielgruppe, Plattform und gewünschte Nachnutzung festlegen; Anfrage mit Location und Teilnehmerzahl stellen
3 Wochen vorherUnternehmen + HaustechnikLeitung klären: garantierter Upload, verkabelter Anschluss, Firewall, Ansprechperson
2–3 Wochen vorherProduktionKamerapositionen, Licht, Ton und Übertragungsweg planen
2 Wochen vorherUnternehmenEinwilligungen vorbereiten, Musiklizenz klären, Zugangsverwaltung festlegen
1–2 Wochen vorherbeideAblaufplan (Run of Show) mit Minutenraster, Namen und Einblendungen
1 Woche vorherUnternehmenPräsentationen final abgeben, Remote-Gäste einladen und testen
1–2 Tage vorherbeideTechnikprobe am echten Ort, mit echter Leitung, echtem Ton und einem Testlauf des Streams
Sendetag, 3–4 Std. vorherProduktionAufbau, Soundcheck, Probe-Stream auf einen privaten Kanal
SendetagbeideÜbertragung mit Live-Regie, Chat-Moderation, paralleler 4K-Aufzeichnung
5–10 Werktage danachProduktionAufzeichnung bzw. Highlight-Film in 4K, geschnitten und farbkorrigiert
Zeitstrahl mit acht Schritten von drei bis vier Wochen vor der Veranstaltung bis fünf bis zehn Werktage danach, jeder Schritt dem Unternehmen, der Produktion oder beiden zugeordnet
Acht Schritte bis zum Sendetag – mit der Angabe, wer jeweils entscheidet.

Die Lieferzeit von 5–10 Werktagen steht so in der FAQ der Leistungsseite; der verbindliche Zeitplan kommt laut Seite mit dem Angebot.

Der wichtigste Punkt in der Tabelle ist die Technikprobe. Nicht die Besprechung über die Technik, sondern der Testlauf am echten Ort mit der echten Leitung. Alles, was dort auffällt, kostet Minuten. Alles, was erst am Sendetag auffällt, kostet die Übertragung.

Bild: Kameras, Regie und was das Publikum zu Hause braucht

Die Zahl der Kameras richtet sich laut Leistungsseite nach Paket und Produktion; genannt sind 4K- und 6K-Kameras, mehrere Perspektiven sowie 4K-Drohne und GoPro als Ergänzung. Die Live-Regie mischt die Bilder während der Übertragung.

Worauf du als Veranstalter achten solltest, ist weniger die Kameraanzahl als das, was im Bild sein muss:

  • Die Präsentation muss lesbar sein. Wer zu Hause auf dem Laptop zusieht, erkennt eine Folie nicht, wenn sie als kleines Rechteck hinter der Rednerin hängt. Plane eine Vollbild-Einblendung der Folien oder ein geteiltes Bild.
  • Ein festes Bild als Ruhepunkt. Dauernde Schnitte ermüden; eine saubere Halbnahe auf die sprechende Person ist das Grundbild.
  • Publikumsbilder sind heikel. Jeder Schwenk ins Publikum ist eine Einwilligungsfrage (siehe unten).
  • Untertitel. Für Barrierefreiheit und für alle, die ohne Ton zusehen. Kläre, ob die Plattform automatische Untertitel liefert und ob deren Qualität für euren Zweck reicht.

Wenn Reden vom Teleprompter kommen sollen, ist der laut Paketliste enthalten; eine eigene Seite beschreibt die Technik unter Teleprompter / PowerPoint.

Ton ist der Punkt, an dem Streams wirklich scheitern

Ein verrauschtes Bild verzeiht das Publikum. Schlechten Ton nicht — nach zwei Minuten ist das Fenster geschlossen. Enthalten sind laut Leistungsseite Ansteckmikrofon, Tonangel und ein Audio-Recorder.

Ansteckmikrofon am Hemdkragen einer Person, daneben auf dem Tisch ein Audiorecorder mit Kopfhörerkabel
ⓘ KI-Bild · Ansteckmikrofon oder Tonangel plus separater Recorder – nicht das Kameramikrofon.

Drei Dinge, die du als Veranstalter beisteuern musst:

  • Den Saalton nicht mit dem Streamton verwechseln. Was im Raum über die Beschallung gut klingt, ist für den Stream oft unbrauchbar. Der Stream braucht einen eigenen Abgriff vom Mischpult, nicht ein Mikrofon im Raum.
  • Publikumsfragen brauchen ein Mikrofon. Eine Frage ohne Mikrofon ist im Stream nicht vorhanden. Entweder Saalmikrofon herumgeben oder Fragen von der Moderation wiederholen lassen.
  • Ersatzmikrofon und Ersatzbatterien. Ansteckmikrofone fallen aus; am Sendetag gibt es keinen zweiten Versuch.

Präsentationen, Teleprompter und Remote-Gäste

Remote zugeschaltete Rednerinnen und Gäste sind der häufigste Grund für Verzögerungen am Sendetag. Drei Regeln:

  1. Jeder Remote-Gast wird vorher getestet — mit demselben Gerät, derselben Leitung und demselben Kopfhörer wie am Sendetag. Ein Test „irgendwann letzte Woche“ zählt nicht.
Interviewset: kompakte Cinema-Kamera mit Teleprompter auf einen leeren Interviewstuhl mit Mikrofon ausgerichtet, auf dem Kameradisplay das Live-Bild
ⓘ KI-Bild · Der Teleprompter gehört laut Paketliste zum Livestream-Paket – getestet wird er vorher, nicht am Sendetag.
  1. Kopfhörerpflicht für alle Zugeschalteten. Ohne Kopfhörer entsteht Rückkopplung, und zwar für das gesamte Publikum.
  2. Präsentationen liegen beim Produktionsteam, nicht auf dem Laptop des Gastes. Dateien eine Woche vorher abgeben, Schriftarten eingebettet, Videos separat mitliefern.

Für die Folienfassung gilt ein praktischer Hinweis: Baue Präsentationen für den Stream in 16:9 mit großen Schriftgrößen und wenig Text pro Folie. Was auf dem Saalprojektor funktioniert, ist im Streamfenster auf einem Telefon oft unlesbar. Welches Format für welchen Kanal passt, steht im Beitrag Videoformate planen.

Interaktion: Q&A moderieren statt hoffen

Der Vorteil eines Streams gegenüber einem Film ist die Beteiligung. Sie passiert aber nicht von selbst:

  • Eine Person moderiert ausschließlich den Chat und sammelt Fragen — nicht die Person, die auch die Technik bedient.
  • Fragen werden gebündelt und vorgelesen, nicht einzeln abgearbeitet.
  • Eine Startfrage vorbereiten. Die erste Frage kommt selten aus dem Publikum; ohne vorbereitete Frage entsteht Stille.
  • Vorher festlegen, ob der Chat öffentlich sichtbar ist. Bei internen Veranstaltungen ist die Antwort oft nein.

Musik im Stream: Lizenz nicht vergessen

Wenn in deiner Übertragung Musik läuft — Intro, Pausenschleife, Hintergrund im Einspieler — ist das eine lizenzpflichtige Nutzung. Die GEMA behandelt Livestreaming als eigenen Fall und beschreibt es als Inhalte, „die allen Zuschauern nur zu einem bestimmten Zeitpunkt gleichzeitig zur Verfügung gestellt werden, ähnlich wie bei einer Fernsehsendung“; abgedeckt ist dort laut GEMA auch die einmalige spätere lineare Wiedergabe des Streams auf der Website (GEMA: Musiknutzung im Internet, abgerufen 27.10.2026).

Praktisch: Kläre die Lizenz vor dem Event, nicht danach, und entscheide früh, ob du stattdessen lizenzfreie oder eigens produzierte Musik einsetzt. Ein Audio-Logo oder eine eigene Kennung lässt sich produzieren — 3DMS verweist dafür auf das eigene Tonstudio.

Menschen im Bild: Einwilligung ist Pflicht

Sobald erkennbare Personen im Stream zu sehen sind — Rednerinnen, Mitarbeitende, Publikum — greift § 22 Kunsturhebergesetz: Bildnisse dürfen grundsätzlich nur mit Einwilligung der abgebildeten Person verbreitet oder öffentlich zur Schau gestellt werden (Gesetzestext).

Für die Praxis heißt das:

  • Rednerinnen und Redner unterschreiben eine Einwilligung, die Stream und Nachnutzung abdeckt. „Wir streamen das“ ist keine Einwilligung zur späteren Veröffentlichung auf LinkedIn.
  • Publikum: Hinweis am Eingang und im Ablauf, dazu ein kamerafreier Bereich im Saal für alle, die nicht im Bild sein wollen. Das ist der einfachste Weg, die Frage am Eventtag zu lösen.
  • Mitarbeitende nicht pauschal über den Arbeitsvertrag einbeziehen. Eine gesonderte, freiwillige Einwilligung ist der sichere Weg; frag im Zweifel die eigene Datenschutzbeauftragte.

Wenn eure Rechtsabteilung oder Datenschutzbeauftragte mitredet, hol sie vor der Plattformentscheidung dazu. Ein öffentlicher Stream lässt sich nachträglich nicht in einen internen umwandeln.

Backup: was passiert, wenn die Leitung wegbricht

Jeder Stream braucht einen Plan B, und er muss vor dem Sendetag verabredet sein:

  • Die parallele Aufzeichnung in 4K ist die wichtigste Rückfallebene. Sie läuft laut Leistungsseite ohnehin — fällt der Stream aus, hast du die Veranstaltung trotzdem.
  • Eine zweite Verbindung, idealerweise über einen anderen Weg als die Hausleitung.
  • Eine Standbildtafel mit Text („Wir sind in Kürze zurück“), die die Regie einblenden kann.
  • Ein Kommunikationsweg zum Publikum außerhalb des Streams: eine E-Mail-Adresse, ein Chatkanal, eine Seite mit Statusmeldung.
  • Eine Entscheidung vorab: Wer sagt im Zweifel ab oder verschiebt? Diese Person muss am Sendetag erreichbar und entscheidungsbefugt sein.

Was eine Live-Übertragung kostet

PaketProduktionszeitPreis
Basic4 Stunden899 € netto
Pro8 Stunden1.699 € netto
Ultra2 × 8 Stunden3.299 € netto

Alle Paketpreise netto zzgl. 19 % MwSt. Jede weitere Stunde kostet 249 € netto. Das Green-Screen-Studio ist optional zubuchbar — 450 € zum Basic-, 800 € zum Pro- und 1.600 € zum Ultra-Paket.

In allen drei Paketen enthalten sind laut Leistungsseite: Filmteam und Equipment, Ansteckmikrofon, Tonangel und Recorder, die Live-Übertragung, Licht, Hybrid-Konferenz, Teleprompter sowie 4K-Schnitt und Effekte.

Zur Einordnung: Die vier Stunden im Basic-Paket sind Produktionszeit, nicht Sendezeit. Aufbau, Soundcheck und Probe liegen darin. Eine zweistündige Veranstaltung mit ordentlichem Vorlauf passt hinein; ein Tagungstag von 9 bis 17 Uhr nicht.

Die aktuellen Konditionen stehen auf der Leistungsseite Livestream und in der Preisliste.

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

  1. Auf das Gäste-WLAN setzen. Verkabelter Anschluss mit garantierter Upload-Bandbreite, schriftlich bestätigt.
  2. Die Zuschauer im eigenen Haus nicht mitrechnen. 200 interne Abrufe sind 200-mal Downstream auf derselben Leitung.
  3. Die Plattform zuletzt entscheiden. Sie bestimmt Zugang, Format und Nachnutzung.
  4. Keine Technikprobe am echten Ort. Eine Besprechung ist keine Probe.
  5. Remote-Gäste nicht testen. Mit demselben Gerät, derselben Leitung, denselben Kopfhörern.
  6. Den Streamton aus dem Saal nehmen. Eigener Abgriff vom Mischpult.
  7. Musik ohne Lizenz einsetzen. Vorher klären, nicht nachträglich.
  8. Einwilligungen nur mündlich. Schriftlich, und für Stream und Nachnutzung.
  9. Kein Plan B. Zweite Verbindung, Standbildtafel, benannte Entscheidungsperson.
  10. Die Aufzeichnung nicht einplanen. Der Stream ist flüchtig; der Mitschnitt ist das, was bleibt.

FAQ – häufige Fragen zur Live-Übertragung

Was kostet eine Live-Übertragung in München? Die Pakete starten laut Leistungsseite bei 899 € netto (Basic), 1.699 € netto (Pro) und 3.299 € netto (Ultra), jeweils zzgl. 19 % MwSt. Eine Nachbuchung kostet 249 € netto pro Stunde, das Green-Screen-Studio ist optional für 450 €, 800 € oder 1.600 € zubuchbar.

Für welche Plattformen wird produziert? Genannt sind YouTube, Vimeo, Zoom, Microsoft Teams, Facebook, LinkedIn und Twitch sowie eigene Streaming-Lösungen und Hybrid-Konferenzen.

In welcher Qualität wird übertragen? Die Live-Übertragung erfolgt laut Paketbeschreibung in 1080p bei 50 Bildern pro Sekunde; parallel wird in 4K aufgezeichnet.

Welche Bandbreite brauchen wir vor Ort? Das hängt von Auflösung und Bildrate ab. YouTube nennt für 1080p bei 60 Bildern pro Sekunde mit H.264 eine Mindestbitrate von 6 Mbit/s und empfiehlt 17 Mbit/s. Plane Reserve darüber ein und sorge für einen verkabelten Anschluss mit garantierter Upload-Bandbreite.

Wann bekommen wir die Aufzeichnung? Der Livestream läuft in Echtzeit. Eine Aufzeichnung oder ein Highlight-Film wird laut FAQ der Leistungsseite in der Regel innerhalb von 5–10 Werktagen nach der Veranstaltung geliefert; einen verbindlichen Zeitplan nennt das Angebot.

Wie viele Kameras werden eingesetzt? Die Anzahl richtet sich nach Paket und Produktion. Gearbeitet wird mit 4K- und 6K-Kameras, mehreren Perspektiven sowie 4K-Drohne und GoPro.

Können Gäste von außerhalb zugeschaltet werden? Ja, Hybrid-Konferenz und Zoom-Integration sind Paketbestandteil. Teste jeden Remote-Gast vorher mit seinem echten Gerät.

Brauchen wir eine Einwilligung der Teilnehmenden? Für erkennbare Personen im Bild gilt § 22 KunstUrhG — grundsätzlich ist eine Einwilligung erforderlich. Hol sie schriftlich ein und lass sie Stream und Nachnutzung abdecken.

Dürfen wir Musik im Stream verwenden? Nur mit Lizenz. Die GEMA behandelt Livestreaming als eigene Nutzungsart. Kläre das vor dem Event oder nutze eigens produzierte Musik.

Arbeitet ihr nur in München? Der Schwerpunkt liegt laut Leistungsseite in München und Umgebung; Einsätze deutschlandweit und international sind möglich.

Können wir das Green-Screen-Studio für eine eigene Produktion nutzen? Die Leistungsseite nennt das eigene Studio mit Green Screen, Tonstudio und Lichttechnik als mietbar; Konditionen und Verfügbarkeit gibt es auf Anfrage. Details zur Technik stehen unter Blue-/Green-Screen.

Was ist, wenn die Veranstaltung länger dauert als gebucht? Jede weitere Stunde kostet 249 € netto. Plane den Vorlauf realistisch ein — die Paketzeit ist Produktionszeit, nicht Sendezeit.

Deine Live-Übertragung in München

Wenn Termin, Ort und Plattform feststehen, stelle die Anfrage über das Kontaktformular. Nenne darin: Veranstaltungsort, Datum und Uhrzeit, erwartete Zuschauerzahl online, Zahl der Zuschauer im eigenen Haus, gewünschte Plattform, Remote-Gäste, Präsentationen und ob du eine Aufzeichnung brauchst. Genau diese Punkte klärt 3DMS laut Leistungsseite vorab — wer sie mitschickt, spart eine Abstimmungsrunde.

Alle Pakete und Leistungen im Detail stehen auf der Seite Livestream, die Technik unter Technische Daten, und der Standort in der Westendstraße 177 unter Standort.

Livestream anfragen

Termine für eine Live-Übertragung werden individuell geplant – eine Sofortbuchung gibt es dafür nicht. Schick die Eckdaten über das Kontaktformular, dann kommt ein konkretes Angebot zurück.

Projekt anfragenLeistungsseite Livestream

Standort & Anfahrt

3DMS produziert in München und Umgebung; Einsätze deutschlandweit und international sind möglich. Büro und Studio liegen in der Westendstraße 177 im Münchner Westend, wenige Minuten zu Fuß von der U-Bahn-Station Westendstraße.

Adresse

3DMS Filmproduktion München
Westendstraße 177, 4. OG
80686 München

Anfahrt

U-Bahn: U4 oder U5 bis Westendstraße

Tram: Linie 18 bis Westendstraße

Bus: 130 oder 157 bis Westendstraße, 62 bis Elsenheimerstraße

Fahrpläne und Störungen: MVG München

Eigene Kundenparkplätze gibt es nicht – wer mit dem Auto kommt, sucht einen öffentlichen Stellplatz im Umfeld. Für Technik- und Materialanlieferung sprich die Anfahrt bitte vorher ab.

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Quellen

Last Updated on 28/10/2026 by 3DMS

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