...

Imagefilm planen: Ziel, Botschaft und Drehtag festlegen

Läufer auf einer Brücke an der Hamburger Hafenkante, im Hintergrund die Elbphilharmonie.

„Wir bräuchten mal einen Imagefilm.“ Dieser Satz fällt oft in Besprechungen, und meistens folgt darauf eine Angebotsanfrage mit drei Zeilen Inhalt. Die Antwort darauf kann nur eine Rückfrage sein, denn aus „einen Imagefilm“ lässt sich kein Drehplan ableiten — und kein Preis.

Wer einen Imagefilm planen will, braucht vier Entscheidungen, bevor über Kameras, Drohnen und Schnitt gesprochen wird: Wofür ist der Film da, was ist die eine Botschaft, wer spricht sie aus, und wo läuft der Film am Ende. Alles andere folgt daraus. Dieser Leitfaden geht die Entscheidungen in dieser Reihenfolge durch und endet mit einer Checkliste, die du als Briefing weitergeben kannst.

Kurz gesagt

  • Eine Botschaft pro Film. Wer alles erzählen will, erzählt nichts.
  • Der Einsatzzweck entscheidet über Länge und Format, nicht der Geschmack.
  • Menschen vor Ort schlagen Sprechertext — brauchen aber Vorbereitung und Einwilligung.
  • Musik ist ein Rechtethema, nicht ein Geschmacksthema. Vorher klären.
  • Der Drehtag frisst Zeit an unsichtbaren Stellen: Umbauten, Wege, Wartezeiten.
  • Lieferzeit einplanen: laut Leistungsseite 5–10 Werktage beim Basic-Paket, bei Pro und Ultra ca. 2–4 Wochen nach Dreh und finaler Abnahme.
  • Für das Angebot brauchst du drei Angaben: Filmidee, Drehort, Wunschtermin.

Imagefilm planen: die vier Fragen vor dem ersten Angebot

Die Leistungsseite stellt den Einstieg so dar: „Am Anfang stehen Ihre Zielgruppe, die zentrale Botschaft und der geplante Einsatz.“ Übersetzt in vier Fragen, die du schriftlich beantworten solltest:

1. Wofür ist der Film da?
Nicht „für die Website“, sondern: Welche Entscheidung soll der Film erleichtern? Ein Film, der den ersten Kontakt im Vertrieb ersetzt, sieht anders aus als einer, der auf einer Messe in Dauerschleife läuft. Die Leistungsseite nennt als Einsatzorte Unternehmenswebsite und Landingpages, Präsentationen und Vertrieb, Social-Media-Kanäle, Messen und Events, Recruiting und Arbeitgebermarke, Unternehmenskommunikation sowie Produkt- und Leistungsdarstellung.

2. Wer soll ihn sehen?
Kunden, Bewerbende, Partner, Investoren oder die eigene Belegschaft — diese Gruppen brauchen verschiedene Filme. Wenn mehr als eine Gruppe genannt wird, ist die ehrliche Antwort oft: zwei Filme aus einem Dreh. Das ist planbar, muss aber vorher im Konzept stehen.

3. Was ist die eine Botschaft?
Ein Satz, höchstens zwei. Wenn du ihn nicht aufschreiben kannst, ist der Film noch nicht planbar.

4. Wo läuft er?
Website, LinkedIn, Messestand, Intranet — davon hängen Länge, Format und Tonkonzept ab. Die Leistungsseite sagt dazu: „Ob Unternehmenswebsite, Präsentation oder Social Media: Teilen Sie uns vorab mit, wo Sie den Film einsetzen möchten.“

Diese vier Antworten sind das halbe Briefing. Der Rest ist Organisation.

Eine Botschaft, nicht sieben

Der häufigste Grund, warum ein Imagefilm am Ende niemanden erreicht: Er soll gleichzeitig die Firmengeschichte erzählen, das Produkt erklären, das Team vorstellen, die Nachhaltigkeitsstrategie zeigen und Bewerbende ansprechen. Das Ergebnis ist eine Aufzählung.

Ein belastbarer Weg:

  1. Schreibe alles auf, was im Film vorkommen „müsste“. In der Regel sind es acht bis fünfzehn Punkte.
  2. Streiche auf drei. Was bleibt, ist der Inhalt.
  3. Markiere einen davon als Kernaussage. Die anderen zwei stützen sie.
  4. Prüfe gegen die Zielgruppe: Interessiert die Kernaussage die Menschen, die den Film sehen sollen — oder interessiert sie das Unternehmen?

Was übrig bleibt, kann in einen zweiten Film. Die Leistungsseite weist ausdrücklich darauf hin, dass Kombinationen möglich sind, etwa Imagefilm plus Werbespot. Zwei kurze Filme wirken fast immer besser als einer, der beides versucht.

Wer spricht? Menschen vor Ort oder Sprechertext

Drei Varianten, mit je eigenen Folgen für Planung und Budget:

  • Mitarbeitende und Geschäftsführung im Interview. Die glaubwürdigste Variante. Kostet Drehzeit und braucht Vorbereitung: Fragen vorab schicken, nicht Antworten. Wer vorformulierte Sätze aufsagt, klingt vorgelesen. Technisch läuft das über Interview — Ansteckmikrofon, Tonangel und Recorder sind laut Paketübersicht Teil der Ausstattung.
  • Sprechertext über Bildern. Schneller zu drehen, leichter zu ändern, wirkt distanzierter. Sinnvoll, wenn der Film international eingesetzt oder später übersetzt werden soll. Professionelle Stimmen gibt es über Sprecher buchen.
  • Teleprompter. Der Mittelweg für Menschen, die vor der Kamera einen festen Text brauchen — etwa die Geschäftsführung mit einer freigegebenen Aussage. Dafür gibt es Teleprompter / PowerPoint.
Porträt eines lächelnden Mannes im weißen T-Shirt vor dem Hamburger Hafen, Standbild aus einem Imagefilm
Menschen im Mittelpunkt der Geschichte: Standbild aus einer Imagefilm-Produktion von 3DMS.

Ein Hinweis aus der Praxis: Plane pro Interviewperson 30 bis 45 Minuten ein, auch wenn am Ende zwanzig Sekunden im Film landen. Der Rest ist Ankommen, Mikrofon, Testfrage und die zweite Antwort, die meist die bessere ist. Diese Zeitangabe ist eine Planungsgröße für deine eigene Kalkulation, keine zugesagte Taktung.

Struktur: ein Aufbau, der ohne Erklärung funktioniert

Ein Imagefilm braucht keine Handlung, aber eine Reihenfolge. Ein Aufbau, der verlässlich funktioniert:

AbschnittDauerInhalt
Einstieg5–10 SekundenEin Bild oder ein Satz, der neugierig macht. Kein Logo-Intro.
Verortung15–20 SekundenWer ist das Unternehmen, in einem Satz.
Kern40–60 SekundenDie Botschaft, belegt durch das, was man sieht.
Menschen20–30 SekundenEine oder zwei Stimmen aus dem Unternehmen.
Abschluss5–10 SekundenWas der Zuschauer tun soll, plus Logo.
Nahaufnahme von Laufschuhen beim Joggen am Elbufer neben Pollern am Kai, Standbild aus einem Imagefilm
Detailaufnahmen sorgen für Dynamik im Schnitt – sie entstehen am Drehtag mit, nicht hinterher.

Zwei Dinge, die diesen Aufbau regelmäßig kippen:

  • Das Logo-Intro am Anfang. Fünf Sekunden animiertes Logo sind fünf Sekunden, in denen jemand wegklickt. Das Logo gehört ans Ende — oder klein ins Bild.
  • Die Begrüßung. „Herzlich willkommen bei …“ ist kein Einstieg, sondern eine Verzögerung.

Länge und Format: vom Einsatzzweck her denken

Als Planungsgröße, abhängig vom Einsatzort:

  • Website-Startseite: 60 bis 90 Sekunden. Länger wird selten zu Ende gesehen.
  • Vertriebspräsentation: 2 bis 3 Minuten; hier ist das Publikum freiwillig aufmerksam.
  • Messe in Dauerschleife: 30 bis 60 Sekunden, ohne Sprache verständlich, weil am Stand niemand Ton hört. Dafür lohnt ein Blick auf Messefilm.
  • Social Media: 15 bis 30 Sekunden, Hochformat, Aussage in den ersten drei Sekunden. Siehe Social Media Video.

Die Formate werden nicht nachträglich zugeschnitten, sondern beim Dreh mitgedacht. Die Leistungsseite nennt als lieferbare Formate „16:9, 9:16 oder 1:1 – ideal für Multi-Channel-Kampagnen“. Warum das eine Entscheidung vor dem Dreh ist und nicht danach, steht im Beitrag Ein Dreh, alle Kanäle.

Drehorte und Drehtag: was den Zeitplan wirklich frisst

Die Paketstufen sind nach Drehzeit gestaffelt: 4 Stunden, 8 Stunden und zweimal 8 Stunden. Die entscheidende Frage ist deshalb nicht „wie viele Motive hätten wir gern“, sondern „wie viele passen in die gebuchte Zeit“.

Was Zeit kostet und in Planungen regelmäßig fehlt:

  • Umbau zwischen Motiven: 20 bis 30 Minuten je Position. Licht, Ton, Kamera.
  • Wege zwischen Gebäuden oder Etagen. Bei zwei Standorten am selben Tag ist der Transfer ein eigener Block.
  • Wartezeiten auf Personen. Wenn die Geschäftsführung „gegen elf“ Zeit hat, steht das Team bis halb zwölf.
  • Ordnung im Bild. Ein aufgeräumter Arbeitsplatz ist in zehn Minuten hergestellt und spart in der Nachbearbeitung eine Stunde.
  • Lärm. Lüftung, Maschinen, Großraumbüro. Ton lässt sich nicht nachträglich entrauschen, ohne dass man es hört.
Luftaufnahme über das Hamburger Hafenufer mit der Elbphilharmonie im Abendlicht, Standbild aus einem Imagefilm
Luftaufnahmen zeigen den Ort im Überblick – sie brauchen aber eine freigegebene Fläche und Zeit im Drehplan.

Drei Dinge, die du vorher organisieren solltest: eine Ansprechperson vor Ort mit Schlüsseln und Telefonnummern, eine schriftliche Drehgenehmigung für fremde Flächen, und ein Zeitfenster, in dem der betroffene Bereich wirklich ruhig ist. Für Aufnahmen aus der Luft gilt zusätzlich: Die Pakete nennen 4K-Drohne und GoPro als Teil der Ausstattung, aber nicht jeder Ort ist überflugbar. Details auf der Seite Drohnenaufnahmen.

Musik: der am häufigsten unterschätzte Rechtepunkt

Musik aus der Playlist ist keine Option. Die GEMA formuliert es in ihren Hinweisen zu Musik in Videos so: „Wer Musik mit einem anderen Medium kombiniert, z. B. einem Video, braucht die Zustimmung der Rechteinhaberinnen.“

Dabei sind mehrere Rechte betroffen: das Herstellungsrecht (Synchronisationsrecht) der Urheberinnen und Urheber, die Leistungsschutzrechte von Interpreten und Label, wenn eine vorhandene Aufnahme verwendet wird, sowie Vervielfältigungs- und Aufführungsrechte für Verbreitung und öffentliche Wiedergabe. Details stehen bei der GEMA zur Musiknutzung in Videos.

Praktisch heißt das: Klär die Musikfrage im Konzept, nicht im Schnitt. Die Paketübersicht führt „Musik, Sprecher & Schauspieler“ als Position; die Leistungsseite weist gleichzeitig darauf hin, dass Positionen mit Einkaufswagen-Symbol — „etwa Drehbuch, Sprecher, Musik oder Teleprompter“ — zusätzlich buchbar sind. Lass dir den Umfang deshalb im Angebot bestätigen, statt ihn aus der Paketliste abzuleiten.

Wenn der Film in mehreren Ländern laufen soll, gehört das in dieselbe Klärung — grenzüberschreitende Rechte sind ein eigener Fall.

Menschen im Bild: Einwilligung vor dem Dreh

Sobald Mitarbeitende, Kundinnen oder Besucher erkennbar im Bild sind, brauchst du eine Einwilligung. § 22 Kunsturhebergesetz ist in der Formulierung eindeutig: „Bildnisse dürfen nur mit Einwilligung des Abgebildeten verbreitet oder öffentlich zur Schau gestellt werden.„

Für den Drehtag heißt das:

  • Schriftlich und vorher. Nicht in der Pause zwischen zwei Einstellungen.
  • Zwecke einzeln nennen: Website, Social Media, Messe, Vertrieb, Intranet. Je präziser, desto weniger Nachfragen später.
  • Nicht beteiligte Personen aus dem Bild halten. Ein Hinweisschild am Eingang des Drehbereichs ersetzt keine Einwilligung, hilft aber bei der Organisation.
  • Freiwilligkeit sichtbar machen. Wer nicht möchte, wird nicht gefilmt — und bekommt dadurch keinen Nachteil.
  • Austritt mitdenken. Lege vorher fest, was passiert, wenn eine gefilmte Person das Unternehmen verlässt. Ein Film lässt sich nicht so einfach umschneiden wie ein Foto getauscht wird.

Das ist eine Orientierung, keine Rechtsberatung. Bei Betriebsrat, Tarifbindung oder einem Beschäftigtendatenschutz-Konzept vorher prüfen lassen.

Vom Briefing zur Übergabe: die sechs Schritte

Die Leistungsseite beschreibt den Ablauf in sechs Schritten. Was du in welchem Schritt beisteuern musst:

SchrittWas dort passiertWas von dir kommt
1. Beratung & PlanungZiele, Zielgruppe und Einsatzzweck werden besprochendie vier Antworten von oben
2. Konzept & DrehbuchIdee, Storyboard, RegieFreigabe und eine Ansprechperson mit Entscheidungsbefugnis
3. Technische VorbereitungKamerapositionen, Licht, TonplanungZugang, Raumangaben, Lärmfenster
4. Produktion vor OrtAufnahme mit 4K- und 6K-KamerasVerfügbarkeit der Personen, aufgeräumte Motive
5. Postproduktion & SchnittSchnitt, Effekte, Farbkorrektur, Sounddesigneine gesammelte Korrekturrunde, nicht fünf einzelne
6. Finalisierung & ÜbergabeAusgabe in den gängigen VideoformatenListe der benötigten Formate

Der fünfte Schritt ist der, an dem Projekte verzögert werden. Sammle Korrekturwünsche intern und gib sie in einem Dokument weiter, mit Zeitangabe („bei 0:34 …“). Fünf Einzelmails mit widersprüchlichen Wünschen kosten eine Woche.

Lieferzeit laut Leistungsseite: „In der Regel erhalten Sie einen Basic-Imagefilm innerhalb von 5–10 Werktagen nach Dreh und finaler Abnahme. Bei Pro- und Ultra-Produktionen sowie aufwändigen Effekten oder Animationen dauert die Fertigstellung ca. 2–4 Wochen. Einen verbindlichen Zeitplan erhalten Sie im Angebot.“

Was ein Imagefilm kostet

Stand 17.10.2026, laut Leistungsseite Imagefilm-Produktion und Preisliste:

PaketDrehzeitPreis
Basic4 Stunden1.500 €
Pro8 Stunden1.899 €
Ultra2 × 8 Stunden3.599 €
Nachbuchungje Stunde299 €

Alle Preise zzgl. 19 % MwSt.

In der Paketübersicht sind unter anderem ausgewiesen: Regisseur und Drehbuch, Filmteam und Equipment (4K und 6K), 4K-Drohne und GoPro, Ansteckmikrofon, Tonangel und Recorder, 4K-Schnitt, Effekte und Farbkorrektur, Bauchbinde, Grafik, Logo und Folien, Teleprompter, Sprachaufnahme und Synchron sowie Musik, Sprecher und Schauspieler. Die Seite weist zugleich darauf hin, dass Positionen mit Einkaufswagen-Symbol — „etwa Drehbuch, Sprecher, Musik oder Teleprompter“ — zusätzlich buchbar sind. Lass dir deshalb im Angebot bestätigen, welche Positionen in deinem Paket enthalten sind.

Das Basic-Paket ist zusätzlich im Shop hinterlegt, dort mit 1.785 € inklusive 19 % MwSt. (entspricht 1.500 € netto). Individuelle Produktionen werden nach Anforderung kalkuliert.

Zur Technik: Die Seite nennt 4K- und 6K-Kameras (Blackmagic, Sony), mehrere Perspektiven sowie 4K-Drohne und GoPro; die Kameraanzahl wird je Szene, Location und gewünschtem Look individuell geplant. Das eigene Studio mit Green Screen, Tonstudio und Lichttechnik kann für eigene Produktionen gemietet werden — Konditionen auf Anfrage. Der Einsatzbereich liegt schwerpunktmäßig in München und Umgebung, laut Seite aber auch deutschlandweit und international. Die Ausstattung im Detail steht unter technische Daten.

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

  • Mehr als eine Botschaft. Der Film wird zur Aufzählung und bleibt nicht hängen.
  • Zielgruppe nicht benannt. Dann entscheidet im Schnitt der Geschmack, nicht das Ziel.
  • Einsatzort erst am Ende geklärt. Hochformat entsteht beim Dreh, nicht im Export.
  • Interviewte bekommen Antworten statt Fragen. Klingt vorgelesen, und das hört man.
  • Musik erst im Schnitt gewählt. Dann ist der Rechtepunkt plötzlich kritisch — und der Schnitt hängt am Takt.
  • Einwilligungen am Drehtag eingesammelt. Im Zweifel hast du Material, das du nicht verwenden darfst.
  • Zu viele Motive für die gebuchte Zeit. Jeder Umbau kostet 20 bis 30 Minuten.
  • Korrekturen in Einzelmails. Eine gesammelte Runde ist schneller und billiger als fünf.
  • Logo-Intro am Anfang. Kostet die Sekunden, in denen entschieden wird, ob weitergeschaut wird.

FAQ – häufige Fragen zum Imagefilm

Was kostet ein Imagefilm in München?

Die Pakete starten laut Leistungsseite bei 1.500 € netto (Basic, 4 Stunden), 1.899 € netto (Pro, 8 Stunden) und 3.599 € netto (Ultra, 2 × 8 Stunden), jeweils zzgl. 19 % MwSt. Eine Nachbuchung kostet 299 € netto pro Stunde. Das Basic-Paket ist im Shop mit 1.785 € brutto hinterlegt. Individuelle Produktionen werden nach Anforderung kalkuliert.

Wie lange dauert die Fertigstellung?

Laut Leistungsseite erhältst du einen Basic-Imagefilm in der Regel innerhalb von 5–10 Werktagen nach Dreh und finaler Abnahme. Bei Pro- und Ultra-Produktionen sowie aufwändigen Effekten oder Animationen dauert es ca. 2–4 Wochen. Einen verbindlichen Zeitplan bekommst du im Angebot.

Wie lang sollte ein Imagefilm sein?

Das hängt vom Einsatzort ab: etwa 60 bis 90 Sekunden für die Website-Startseite, 2 bis 3 Minuten für eine Vertriebspräsentation, 30 bis 60 Sekunden für die Messe und 15 bis 30 Sekunden für Social Media. Mehrere Längen aus einem Dreh sind planbar, wenn sie vorher im Konzept stehen.

Welche Formate bekomme ich?

Die Leistungsseite nennt die Ausgabe in allen gängigen Videoformaten und auf Wunsch zusätzlich 16:9, 9:16 oder 1:1 für Multi-Channel-Kampagnen. Nenne die benötigten Formate im Briefing, weil sie den Bildaufbau beim Dreh beeinflussen.

Was muss ich für das Angebot liefern?

Drei Angaben: die Filmidee, den Drehort und den gewünschten Termin. Das steht so auf der Leistungsseite. Hilfreich sind zusätzlich Zielgruppe, Kernbotschaft und die geplanten Einsatzorte.

Brauche ich ein Drehbuch?

Regisseur und Drehbuch sind in der Paketübersicht ausgewiesen; gleichzeitig weist die Seite darauf hin, dass Positionen mit Einkaufswagen-Symbol — darunter das Drehbuch — zusätzlich buchbar sind. Lass dir den Umfang im Angebot bestätigen.

Dürfen Mitarbeitende im Film erkennbar sein?

Nur mit Einwilligung. § 22 KunstUrhG verlangt die Einwilligung des Abgebildeten für Verbreitung und öffentliche Zurschaustellung. Sammle sie schriftlich vor dem Dreh ein und nenne die Verwendungszwecke einzeln.

Können wir eigene Musik verwenden?

Nur, wenn alle Rechte geklärt sind. Für Musik in einem Video braucht es laut GEMA die Zustimmung der Rechteinhaberinnen; betroffen sind je nach Fall Herstellungs-, Leistungsschutz-, Vervielfältigungs- und Aufführungsrechte. Klär das im Konzept, nicht im Schnitt.

Wie viele Kameras werden eingesetzt?

Laut Leistungsseite richtet sich die Anzahl nach Paket und Produktion; gearbeitet wird mit 4K- und 6K-Kameras, mehreren Perspektiven sowie 4K-Drohne und GoPro. Die Kameraanzahl wird je Szene, Location und gewünschtem Look individuell geplant.

Produziert 3DMS auch außerhalb Münchens?

Ja. Der Schwerpunkt liegt laut Leistungsseite in München und Umgebung, der Einsatz ist aber auch deutschlandweit und international möglich.

Können wir aus einem Dreh mehrere Filme machen?

Ja, das ist der häufigste sinnvolle Weg — etwa ein Imagefilm plus kurze Social-Media-Schnitte. Die Leistungsseite nennt Kombinationen ausdrücklich, zum Beispiel Imagefilm plus Werbespot. Entscheidend ist, dass die zweite Verwendung vor dem Dreh im Konzept steht.

Dein Imagefilm-Projekt in München

Für die Anfrage brauchst du drei Angaben: Filmidee, Drehort und Wunschtermin. Je mehr du zusätzlich beantworten kannst, desto konkreter wird das Angebot:

  • Zielgruppe und Kernbotschaft in je einem Satz
  • geplante Einsatzorte und die daraus folgenden Formate
  • Zahl der Drehorte und der Personen vor der Kamera
  • gewünschter Veröffentlichungstermin — rückwärts gerechnet mit der Lieferzeit

Imagefilm anfragen

Schick uns Filmidee, Drehort und Wunschtermin über das Kontaktformular — damit steht der Rahmen schon im ersten Gespräch. Eine eigene Online-Buchung gibt es für Filmproduktionen nicht; jedes Projekt wird einzeln kalkuliert.

Projekt anfragenLeistungsseite Imagefilm

Wenn für einen Teil des Films ein kontrollierbarer Hintergrund gebraucht wird, lohnt der Blick auf Blue & Green Screen; für erklärende Passagen gibt es 3D-Animation. Wer statt eines Unternehmensporträts einen Film über eine Veranstaltung oder über offene Stellen braucht, findet die Leitfäden Eventfilm für Firmenveranstaltungen und Recruitingfilm planen.

Standort & Anfahrt

Die Filmproduktion sitzt in der Westendstraße 177 in München, direkt an der U-Bahn-Station Westendstraße. Gedreht wird schwerpunktmäßig in München und Umgebung, auf Anfrage deutschlandweit und international.

Kartenausschnitt mit Standort-Pin bei der Westendstraße 177 im Münchner Westend und der U-Bahn-Station Westendstraße
Standort Westendstraße 177, 80686 München, direkt an der U-Bahn-Station Westendstraße. Kartendaten © COWI, GeoBasis-DE/BKG, Google.

Adresse

3DMS Filmproduktion München
Westendstraße 177, 4. OG
80686 München

Anfahrt

U-Bahn: U4 oder U5 bis Westendstraße

Tram: Linie 18 bis Westendstraße

Bus: 130 oder 157 bis Westendstraße, 62 bis Elsenheimerstraße

Fahrpläne und Störungen: MVG München

Route planen · Standortseite

Quellen

Last Updated on 17/10/2026 by 3DMS

VertragsrücktrittBei Google bevorzugenGoogle bevorzugen